Anerkennung & Abschlüsse

Die Private Herder-Schule Wuppertal ist eine staatlich anerkannte allgemeinbildende Ergänzungsschule mit den Sekundarstufen I und II.

FOR und Abitur

Unsere Schüler nehmen seit 2007 (Abitur) und seit 2008 (Fachoberschulreife) an den NRW- weiten zentralen Abschlussprüfungen teil, welche über die zuständige Bezirksregierung durchgeführt werden und staatlich anerkannt sind. Somit nehmen unsere Schüler an den gleichen Prüfungen teil wie die Schüler staatlicher Schulen. Hierbei erzielen unsere Schüler Landesweit überdurchschnittlich gute Ergebnisse!

Wir bleiben bei 13 Schuljahren!

An der Herder-Schule können Schüler das Abitur in drei Jahren machen. Wer nach der FOR das Abitur machen möchte kann sich an unserer Schule für die Oberstufe anmelden

Kollegium

Naturwissenschaft

Biologie // Chemie // Physik // Mathematik // Erdkunde

Fremdsprachen

Englisch // Französich // Spanisch

Unsere Deutsch-Fachschaft

Deutsch // LRS Therapie // Religion // Kunstgeschichte

Hausmeisterteam

Essensausgabe // Grundstückspflege // und, und, und...

Gesellschaftswissenschaften

Erdkunde // Geschichte // Sport

Schulleitung

Herr Norpoth, Schulleiter // Stellvertretender Schulleiter // Assistenz der Schulleitung

Pädagogisches Konzept

In ihren pädagogischen Zielvorstellungen lässt sich die Herder-Schule von den Ideen Maria Montessoris und Johann Gottfried Herders leiten und setzt diese – soweit dies für eine Schule der Sekundarstufe I und II möglich ist – didaktisch – methodisch um.

Wir bekennen uns zu einem erzieherischen Auftrag im Sinne einer personalen Erziehung, d.h. einer Erziehung, die das Kind in seiner Persönlichkeitsentwicklung fördern, ihm ein hohes Maß an geistiger Selbständigkeit und Kreativität, Eigenmotivation und Selbstlenkung sowie Verantwortungsgefühl in der Gemeinschaft vermitteln will. Eltern, die sich für ihre Kinder für die Herder- Schule entscheiden, sollten ein erzieherisches Konzept mittragen, in dem das Kind zum „Meister seiner selbst“ gebildet werden soll. „Hilf mir, es selbst zu tun“ ist eine der wohl bekanntesten pädagogischen Forderungen Maria Montessoris.

Wir glauben mit Maria Montessori, dass es ein „Bedürfnis der Intelligenz“, einen „Durst nach Bildung“ gibt.

Schulgeschichte

Einleitende Worte zur Geschichte sind immer gut.
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  1. Das gewachsene Bedürfnis nach höherer Schulbildung für Mädchen/Töchter in Elberfeld führte im Jahre 1872 zur Gründung einer privaten „Höheren Töchterschule“ durch die Geschwister Sarres, zweier Lehrerinnen, deren Vater ebenfalls Lehrer an der Elberfelder Realschule gewesen war. Zum Lehrangebot der neuen Schule gehörten Religionsunterricht, Mathematik, Naturwissenschaften, Französisch, Englisch, Handarbeit, Musik und Tanz. Mit diesem Fächerangebot hob sich die Schule von anderen ab, die ihre Schülerinnen mit dem Schwerpunk „Hauswirtschaft“ auf ihr späteres Leben an der Seite ihres Mannes vorbereiteten.

  2. Gründung einer privaten Grundschule/Volksschule durch Frau Auguste Idel, die 1922 der Herder-Schule angegliedert wird.

  3. 1922 übernahm Dr. Hans Borgs-Maciejewski die inzwischen 50 Jahre alte Mädchenschule, gleichzeitig gründete er im selben Jahr das nach dem Dichter der Klassik benannte Schiller-Pädagogium, eine höhere Schule für Jungen. Die Mädchenschule wurde nach dem Wegbereiter des Humanismus Johann Gottfried Herder umbenannt. Dr. Borgs-Maciejewski führte die Schule noch weitere 50 Jahre durch turbulente Zeiten.

  4. Die Aufbruchszeit der Pädagogik in der Weimarer Republik wurde durch die Machtergreifung Hitlers 1933 und die Errichtung der NS- Diktatur jäh unterbrochen. Totalitäre Diktaturen dulden keine Gewaltenteilung, keine Menschenrechte und keine nicht von ihnen kontrollierten Institutionen und damit auch keine Privatschulen. Gleichzeitig begann aber für unsere Schule auch die Zeit der Bewährung für die eigene freiheitlich-humanistische Prägung. Ab 1937 sollten die jüdischen Kinder aus den Schulen entfernt werden. An Herder-Schule und Schiller-Pädagogium konnten sie so lange wie möglich bleiben, ohne ihr Wissen wurden sie mit christlicher Religionszugehörigkeit in den Schulannalen weitergeführt. Vielen Schülerinnen und Schülern jüdischen Glaubens wurde bei der Flucht ins Ausland geholfen.

  5. Nachdem 1943 die letzten Herderschüler nach endgültigem Verbot die Schule verlassen mussten, begann schon 1945 die Wiederaufnahme des Schulbetriebs durch Erlaubnis der britischen Besatzungsregierung.

  6. Dr. Heinz Reinecke wurde 1951 Schulleiter und blieb es bis 1976. Er hat die Schule seit den 50er Jahren wesentlich geprägt. Dr. Reinecke führte Mitte der 60er Jahre die Mädchen und die Jungenschule unter dem Namen Herder-Schule zusammen. Er pflanzte der Schule in besonderer Weise das pädagogische und humanistische Gedankengut des Weimarer Dreigestirns, Herder, Goethe und Schiller ein. Dr. Reinecke war engagiertes Mitglied der Reformpädagogischen Bewegung.

  7. 1954 fand die Herder-Schule in der Schmits’schen Villa in der Luisenstraße ihr jetziges Zuhause.
    Dieses klassizistische Gebäude mit seinem mehrere tausend Quadratmeter großen Park wurde 1882 für den Textilfabrikanten Julius Schmits als Wohnhaus nach den Plänen des bekannten Düsseldorfer Architekten Bramesfeld erbaut. Hinzu kam etwas später das sogenannte Kutscherhaus, als erste „Garage“ Elberfelds.
    Gemeinsam mit seinem Schwager Von der Heydt begründete der Kunstliebhaber Schmits das gleichnamige Wuppertaler Museum.

  8. Zusammenlegung von Mädchenschule (Herder-Schule) und Jungenschule (Schiller-Pädagogium). Die bisherige Leiterin der Mädchenschule, Frau Änne Gommann, geht in den Ruhestand und übergibt die Mädchen an ihren Kollegen Dr. Heinz Reinecke.

  9. Dr. Günther Rauch wird Schulleiter und nach vier Jahren zum Magistratsdirektor für Schule und Kultur seiner Heimatstadt, Offenbach.

  10. Dirk Norpoth, der zuvor schon als Lehrer an der Herder-Schule unterrichtete, wird neuer Schulleiter. Es beginnt eine Rückbesinnung auf den reformpädagogischen Ansatz der Schule, angelehnt an die Theorie und Praxis Maria Montessoris. Es erfolgt ein Ausbau der Ganztagsschule und eine stärkere internationalisierung durch die Einführung der internationalen Sprachzertifikate, Mitgliedschaft in der International Schools Association (ISA) und dem Verband Deutscher Privatschulen (VDF). Dirk Norpoth blickt auf eine über 20-jährige Vorstandstätigkeit im Verband Deutscher Privatschulen und in der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen (AGFS ) zurück, der Dachorganisation aller Privatschulverbände, katholische und evangelische Schulen, Waldorfschulen und VDP-Schulen.

  11. Mit Einführung des neuen Schulgesetzes erhielt die Herder-Schule die staatliche Anerkennung als Ergänzungsschule. Der anerkannte Status ersetzte die seit 1872 vorhandene Genehmigung schulpflichtige Schüler zu unterrichten.

  12. Die Schülerinnen und Schüler der Herder-Schule nehmen seit 2007 (Abitur) und seit 2008 (Fachoberschulreife) an den NRW- weiten zentralen Abschlussprüfungen teil. Diese Prüfungen werden über die zuständige Bezirksregierung durchgeführt. Damit sind die Abschlüsse staatlich anerkannt.

Besondere Stärken und Schwächen

Jeder Mensch ist anders. Manche Kinder und Jugendliche benötigen eine intensivere Betreuung als andere. Sei es, weil sie eine ausgesprochen schnelle Auffassungsgabe haben oder gar hochbegabt sind und dadurch ausreichende Beschäftigung benötigen oder weil Schwächen haben durch die sie in manchen Angelegenheiten nicht mit ihren Mitschülern mithalten können. Durch unser pädagogisches Konzept, die familiäre Atmosphäre, klare freie und verlässliche Stundenpläne sowie kleine Klassengrößen können wir auf alle Kinder individuell eingehen.

Seit vielen Jahren schon bringen wir Kinder mit Hochbegabung, Lese- oder Rechtschreibschwäche, Formen der ADS oder ADHS gemeinsam mit ihren Klassenkameraden erfolgreichen zu ihrem angestrebten Abschluss. Kontaktieren Sie uns gerne für ein Beratungsgespräch.